Renovierung meiner Werkstatt

Jetzt wird es Zeit meine Werkstätte zu renovieren. Als ich das Haus im Jahre 2005 gekauft habe sah sie so aus: Auf der Ost Seite war kein Tor sondern ein Fenster und eine Tür verbaut.

  

An der Decke sieht man Balken, die ca 60cm abgehängt sind. Da hat doch tatsächlich jemand versucht die Decke mit 2cm dicke Styropor zu isolieren....

  

Es existierten keine Strom und Wasserleitungen, der Raum wurde als Lager verwendet. Das Haus war ein ehemaliges Büro eines Baumeisters, es gab nicht mal eine Küche, gerade ein WC. Dieses WC war aber an der anderen Seite des Hauses sodass in er jetzigen Werkstatt keine Leitungen nötig waren.

. Die Werkstatt hat ein Gefälle von 17cm auf 10 Laufmeter.

Um nun wohnen zu können habe ich in den Jahren 2006 - 2011 eine Übergangslösung geschaffen, d.h. Leitungen etwas professorisch verlegt.

2011 Haben wir ein neues Dach bekommen. Da ich 4 Kinder habe wollte ich ihnen am neu erschaffenem Dachgeschoss Kinderzimmer bauen. Dazu mussten mir Ein Jahr in das Erdgeschoss übersiedeln. Ich habe übergangsmäßig eine Trennwand eingezogen und eine Küche gebaut, die 2013 wieder abgerissen wurde. Das erklärt warum durch die Werkstatt kreuz und quer irgendwelche Leitungen gingen. Ebenso wurde im Jahr 2011 eine Heizung gelegt, da auch keine Heizungsrohre verlegt waren.

     

Auch die Heizung wurd 2011 eingebaut

Die Gallerie

Da meine Werkstatt die stattliche Höhe von 3,80 Metern hat überlegte ich mir wie ich den Platz am besten ausnutzen wollte.
Ein Ort wo ich die ganzen Teile meiner Restaurationen aufbewahren konnte ohne die Werkstatt vollräumen zu müssen. Daher kam ich auf die Idee eine Zwischendecke einzuziehen. Das Ganze wollte ich aus verschiedenen Leimbindern machen.

  

 

 

Verlegung der Leitungen und Putzen

Als Erstes habe ich mir überlegt wo ich meine ganzen Leitungen montieren sollte. Nach einigem Überlegen nahm ich mir eine Kreide und zeichnete nach meinem Gefühl die Linien an wo später die Leitungsbahnen ausgestemmt werden sollten.

Danach befestigte ich eine riesige Plane an der Decke damit nicht die ganze Werkstatt voller Staub war, nahm mir die Flex zur Hand und schnitt an den Linien einen ca 5 cm tiefen Kanal. den ich im Anschluss ausstemmte.

  

Im Bereich der Trägersäule war das sehr mühsam, da dieser aus Beton gegossen wurde. Aber mit mehreren Hilfsschnitten konnte ich doch den Kanal herstellen.

Jetzt war das Fenster dran. Im Jahre 2006 hab ich das eingebaut doch bisher nicht verputzt

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Nach einem Einkauf im Baumarkt ging es heute weiter. Ich habe mich dazu entschieden Verbundrohre in der Wand zu verlegen. Erstens habe ich das System schon jahrelang im Einsatz, ausserdem kann man ohne Spezialwerkzeug die Rohre verbinden, verbiegen und anpassen. Man braucht nur einen passenden flexiblen Eisenschlauch mit dem man die Rohre in die passende Position biegt

Ich begann also im Bereich der Trägersäule die Rohre für Kalt und Warm Wasser anzupassen. Ich habe sie in mit Schauben und Aluninumblättchen an die Säule geschraubt damit mir die Leitungen nicht mehr herausfallen. .

    

Danach mörtete ich so Kanal zu.

Jetzt war der Elektoschlauch an der Reihe. Diesen legte ich in die Nut ein und fixierte den Schlauch mit 80er Nägel um ein Herausfallen zu verhindern.
Nun mörtelte ich -soweit mein Betonvorrat gereicht hat.

  

Heute habe ich alle Leitungen verlegt die in diese Wand gehören. Das sind: Mehrere Stromschläuche für den Strom und 2 Leitungen der Heizung.

  

Und wieder verputzt...

Nun war das Feinputzen an der Reihe. Es war ein halber Tag den ich gebraucht habe. Aber das Ergebnis passt

  

So das erste Teilstück ist fertig. Nun gehts weiter mit der westlichen Wand.

Der braune Streifen ist eine eingezogene Decke auf der ich eine Art Lager habe. Noch nicht im Plan verzeichnet ist dass dieses Plateau obenhin noch zugemacht wird. Das möchte ich mit Spanplatten machen die anschließend weiß gestrichen wird. Deshalb muss ich nur die rechte Seite des Plans feinputzen. Der Bereich des Lagers wir nicht feingeputzt.

Der Vorbesitzer dieses Hauses hatte einmal eine Decke eingezogen, die er nie fertig gemacht hat. Darum sind die Löcher in der Wand. Diese Löcher eigneten sich gut zum weiterstemmen:

Ich habe einen Kanal von 10cm Breite ausgestemmt um die Wasserleitungen zu verlegen.

     

Genau über dem Abfluss befindet sich unsere Küche. Hier ließ ich die Leitungen durch die Decke gehen. Der 2. Abfluss wird entfernt, er wird nicht mehr benötigt.

Es folgte wieder das gleiche Spiel. Leitungen legen, anschließen und verputzen.

  

Nachdem die rechte Seite der Wand fertig war, ich aber alle Autos ins Freie stellen müsste um die Wand fertigzumachen habe ich mich entschieden zuvor die Elektrik und die Regale der Nordwand zu machen.

 

sieht in Natura so aus:

  

So jetzt wo alle Leitungen in dieser Wand laufen kann ich beginnen das erste Wandsystem zu installieren: Den Kompressor. Da dieser selbstgebaut ist brauchte ich ein Regalsystem dass diesen aufnahm. Aber das ist nicht das einzige:

Änderungen vorbehalten...gg

  

So nun machte ich mit der Westseite weiter.
Da hatte ich ja 2016 meine "Galerie" gebaut, Eine Konstruktion mit Cirka 5 Metern Breite, 3 Metern Tiefe und 2 Metern Höhe. Unter anderem habe ich hier meinen Manta gelagert. Damit sich die Leimbinder nicht durchbiegen habe ich sie in der Mitte jedes Balkens mit einem Steher entlastet.
Es ergab sich durch diese Konstruktion die Möglichkeit eine Sandstrahlkabine zu bauen.

Gundriss: rechte Maustaste Grafik anzeigen

Frontansicht

Im Plan ist diese Kabine weiß eingezeichnet.

 

Die Kabine hat eine Größe von 150x150cm. Bodenverlegeplatten habe ich direkt auf die Steher geschraubt, eine Tür eingebaut, mit PU Schaum abgedichtet, und schon kann ich stauben wie ein Großer...

     

Da diese Wand komplett verbaut ist, und ausserdem die Galerie noch verkleidet wird bin ich mit der West Seite fertig. Die Wasserleitungen habe ich auf der Südwand herausschauen lassen.

Die Südwand

Die ganzen Wasserleitungen mussten ordentlich verlegt werden, denn so wie sie waren kann man sie nicht lassen...

In diesem Wirrwarr befinden sich die Kalt und Warmwasserleitungen von:
 Badewanne, Bad Waschtisch, WC, Waschmaschine und das Warmwasser der Küche.

schaut gleich besser aus.

Die neu gezogenen Elektroleitungen streifen an dieser Seite auch die Mauer, sie wurden durch die Wand gebrochen und eingeputzt

Weiter gehts mit der Ostseite.

Ich wollte die Kunststofftür die neben dem alten Tor eingebaut war wegbringen, und stattdessen durch eine Tür im Tor gehen. Im Internet habe ich jemanden gefunden der mir ein passendes Tor um 30 Euro verkaufte. Es hat die Größe 250x250cm, mit einer Tür 175x80

  

Das ist der Altbestand 2018, der Boiler ist schon versetzt worden.

Vor vielen Jahren war da mal ein Riesen Tor eingebaut, darum ist auf dem Bild oben ein dicker Träger verbaut. Die roten Ziegel wurden von mir vermauert als ich damals die Übergangsküche verbaut hatte.
Gut als Erstes muss das alte Tor weichen. Es war zum Glück nur eingeschäumt weil ich schon lange wusste daß ich dieses Tor nochmal ändern muss.

Nach langem Überlegen bestimmte ich die genaue Position des Tors. 
2,5x2,5 Meter ist das Teilchen groß, man sieht an dem Rest der Ziegel wie hoch ich hinauf muss.
Danach kamen 2 Überlager darüber, und 2 weitere Reihen Ziegel...

  

Einen Tag später...

  

  

Nun wurden die Elektroleitungen verlegt...Da hab ich mir mal eine Mauernutfräse ausgeliehen. staubt viel weniger...

Leitungen gestemmt, Aussenmauer grob geputzt

  

Tags darauf...
...habe ich innen grob geputzt. Insgesamt waren bisher 19Stück  40 Kilosäcke Mauermörtel verbraucht

Einfahrtsbereich mit Beton ausgegossen.